Home |<zurück | JWD-Nachrichten | BitChuteJWD - Nachrichtenlinks | Teilen |

25.01.2026 00:00  |  Teilen
„Ein Völkermord ist auch Selbstmord“ –
über die Auflösung der israelischen Gesellschaft

Was wird aus Israel? Unser Gastautor Shir Hever berichtet in diesem Artikel über den Zustand des Landes und gibt eine Übersicht über die verheerenden wirtschaftlichen und psychischen Folgen des Krieges auch für die eigene Bevölkerung – von „Super-Sparta“, dem Zerbrechen der eigenen Erzählung, über Drogensucht bis zur massiven Auswanderung. Aus dem Englischen übersetzt von Maike Gosch. - Am 7. Oktober 2023 begannen viele Israelis, davon zu sprechen, dass der Staat Israel „verschwunden“ sei. Diese Aussage bezog sich zunächst auf das Versagen...  [Quelle: nachdenkseiten.de]  JWD

... des Militärs, rechtzeitig zu reagieren und seine Bürger zu schützen. Professor Moshe Zimmermann kommentierte in einem ausführlichen Interview, dass der Staat Israel von der zionistischen Bewegung gegründet worden sei, um einen sicheren Hafen für Juden weltweit zu schaffen, und dass der Angriff vom 7. Oktober daher das Ende des zionistischen Projekts bedeutete.
 

Ein Artikel von Shir Hever  |  23. Januar 2026 | Quelle: nds.de


 
Screenshot  |  Quelle:
nachdenkseiten.de

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
..vorlesen | Popupfenster öffnen mp3 | Quelle: nds.de
 

Aber anstatt zusammenzubrechen, stellte der Staat Israel auf Kriegswirtschaft um, leitete Ressourcen in das Militär und kaufte Waffen im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar. In seiner Rede am 15. September 2025 bezeichnete Benjamin Netanjahu diesen Prozess als die Entwicklung Israels zu einem „Super-Sparta” – isoliert, autark, militaristisch. Seine Rede löste in Israel Panik aus und die Börse brach ein. Am nächsten Tag ruderte Netanjahu zurück. Doch unabhängig davon, ob man es „Sparta” nennt oder nicht, die Fakten vor Ort sind klar:

Das Sozialsystem Israels ist ausgehöhlt, und der Lebensstandard ist gesunken.

Wirtschaftlicher Zusammenbruch und Vertreibung

Der Krieg hat der israelischen Wirtschaft schwer zugesetzt. Innerhalb der ersten neun Monate des Krieges gingen 46.000 Unternehmen in Konkurs. Eine Viertelmillion Israelis wurden aus ihren Häusern und Arbeitsplätzen in der Nähe von Gaza und der nördlichen Grenze von der Regierung evakuiert. Reservisten, die lange Zeit in Gaza gedient hatten, schieden praktisch aus dem Erwerbsleben aus. Eine Umfrage des israelischen Zentralamts für Statistik ergab, dass 40 Prozent der Israelis im Alter von 20 Jahren und älter ihre Lebenshaltungskosten mit ihrem Einkommen nicht decken konnten und ihre Schulden jeden Monat weiter erhöhen mussten.

Die wegen des Kriegs intern aus den Gebieten nahe Gaza und im Norden des Landes evakuierten israelischen Bürger gerieten in eine unmögliche Situation. Sie erhielten Hotelzimmer – israelische Hotels standen ohnehin leer, da der Tourismus zum Erliegen gekommen war –, die jedoch weit von ihren Arbeitsplätzen entfernt waren, und ihre Kinder wurden aus den Schulen genommen. Da es keinen klaren Zeitplan für ihre Rückkehr gab, war es fast unmöglich, neue Arbeitsplätze zu finden oder sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Wer sich entschloss, Israel zu verlassen, riskierte, staatliche Unterstützung und mögliche Entschädigungen für den Verlust seines Zuhauses zu verlieren. Einige gaben dennoch auf. Andere kehrten vorzeitig in ihre Häuser in meist verlassenen Kibbuzim oder Dörfern zurück. Große Teile der Öffentlichkeit warfen der Regierung vor, sich nicht um die vertriebenen Gemeinschaften zu kümmern und ihr Wohlergehen freiwilligen Organisationen der Zivilgesellschaft zu überlassen.

Der zwölftägige Krieg mit dem Iran im Juni war auch für den Immobiliensektor in Israel äußerst zerstörerisch, da hierdurch Tausende von Gebäuden beschädigt oder zerstört wurden. Bis Januar 2026 hatte der Ausschuss, der zur Erörterung des Wiederaufbaus dieser Gebäude eingerichtet worden war, seine Arbeit immer noch nicht aufgenommen, weil die Regierung es nicht geschafft hatte, einen Vorsitzenden zu ernennen.

Die Krise im Gesundheitswesen

Das israelische Gesundheitssystem wurde schwer getroffen, insbesondere der Bereich der psychischen Gesundheit. Tausende verletzte Soldaten erhielten vorrangig Behandlung auf Kosten der Allgemeinheit, aber die israelische Armee weigerte sich, die Zahl der hospitalisierten Soldaten offenzulegen. Die Zeitung Haaretz begann, Krankenhäuser anzurufen und stellte fest, dass sich in einem einzigen Krankenhaus mehr Soldaten befanden als die vom Militär gemeldete Gesamtzahl der verletzten Soldaten. Für Zivilisten verlängerten sich die Wartezeiten für Arzttermine dramatisch. Eine Israelin erzählte mir, dass sie anfangs sehr lange auf Termine warten musste, weil Ärzte zum Reservedienst einberufen wurden und nur wenige übrig blieben, um Zivilisten zu behandeln. Als im Januar 2025 der erste Waffenstillstand in Kraft trat, verkürzten sich die Wartezeiten in den Krankenhäusern ihrer Aussage nach dennoch nicht, da so viele Ärzte Israel verlassen hatten.

Die psychiatrischen Dienste Israels wurden nach einem Reformplan von 2015 stark ausgedünnt, wodurch sie geschwächt und auf die Notfallnachfrage nach dem Angriff vom 7. Oktober nicht vorbereitet waren. Die Anfälligkeit der psychiatrischen Dienste war bereits in einer Studie vom Mai 2023 diskutiert worden. Israelische Psychologen bezeichnen die israelische Gesellschaft als „Staat im Traumazustand“. Das israelische Nationale Traumazentrum („Natal”) registrierte jedes Mal, wenn Israel von Raketen aus dem Iran angegriffen wurde, aber auch jedes Mal, wenn Israel einen Waffenstillstand brach, einen Anstieg der Notrufe von Menschen, die unter Panik oder Selbstmordgedanken litten.

Ein Geständnis des israelischen Komikers Udi Kagan, der einen Monolog über sein eigenes Trauma hielt, das aus dem Massaker Israels im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland im Jahr 2002 herrührte, verbreitete sich viral. Millionen Israelis sahen zu, wie Kagan darüber scherzte, dass er, anstatt über seine Taten zu sprechen und sich mit seiner Schuld auseinanderzusetzen – als Nachgedanke bemerkte er beiläufig: „Für das, was ich dort getan habe, verdiene ich es nicht, zu leben“ –, Drogen genommen hatte. Harte, illegale Drogen. Die Drogenabhängigkeitsrate in Israel ist während des Krieges in die Höhe geschossen. Eine israelische Sozialarbeiterin erzählte mir, dass sie als Militärpsychiaterin rekrutiert wurde, obwohl sie keine Ausbildung in psychologischer Betreuung hatte. Als Militärpsychiaterin musste sie traumatisierte Soldaten behandeln.

Das israelische Verteidigungsministerium verfügt über eine Rehabilitationseinheit, die während des Krieges 22.000 neue Patienten aufgenommen hat – Soldaten, die sowohl körperliche als auch psychische Verletzungen erlitten hatten. Vor allem psychische Verletzungen, die israelische Psychologen als „moralische Verletzungen” bezeichneten: Die Teilnahme an einem Völkermord und die Ermordung von Kindern machten es diesen Soldaten unmöglich, mit sich selbst zu leben. Das israelische Verteidigungsministerium kündigte eine Kürzung des Budgets der Rehabilitationseinheit um 30 Prozent an, was zu einem arbeitsrechtlichen Konflikt mit dem überlasteten Personal führte.

Infrastruktur und Alltag

Das Verkehrssystem Israels ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich der Krieg auf die sozialen Dienste ausgewirkt hat. Zehntausende importierte Autos verrosteten auf Parkplätzen, weil viele Haushalte, die eigentlich vorhatten, ein Auto zu kaufen, feststellten, dass sie sich doch keines leisten konnten. Auch der öffentliche Nahverkehr war stark betroffen. Die Notsituation führte zu Störungen im öffentlichen Nahverkehr. Selbst als der öffentliche Nahverkehr wieder aufgenommen wurde, stiegen die Preise, obwohl die Taktfrequenz der Linien nie wieder das Vorkriegsniveau erreichte. Ein Freund aus Jerusalem erzählte mir, dass die Kosten für eine einfache Busfahrt während des Krieges um 60 Prozent gestiegen sind – ein schwerer Schlag für einkommensschwache Familien, die kein Auto besitzen. Der Krieg beeinträchtigte auch die Mobilität der Oberschicht, da der Flughafen mehrfach geschlossen wurde und viele Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel einstellten.

Obwohl zusammengenommen die Wirtschaftsindikatoren wie der Aktienmarkt, das Bruttoinlandsprodukt und die Stärke der israelischen Währung keine Katastrophe widerspiegelten, sah die Realität für die Menschen vor Ort anders aus. Die Lebenshaltungskosten stiegen sprunghaft an, insbesondere für Grundausgaben wie Lebensmittel. Durch die Unterbrechung der Importe lag der südliche Hafen von Eilat infolge der Blockade des Roten Meeres durch die Huthi brach und ging schließlich in Konkurs. Da die Landwirtschaft in den verlassenen Siedlungen weitgehend zum Erliegen gekommen war, wanderten Gastarbeiter in großer Zahl aus, während palästinensischen Arbeitern aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland die Einreise verweigert wurde, viele Arbeiter in Transport und Versorgung zum Reservedienst eingezogen wurden und Kunden israelischer Agrarprodukte im Ausland Israel boykottierten. Alle Artikel im Supermarkt wurden teurer. Die offiziellen Inflationszahlen spiegelten den Anstieg der Lebenshaltungskosten nicht wider, da der Verbraucherpreisindex, der zur Berechnung der Inflation herangezogen wird, stark von den Wohnkosten beeinflusst wird. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt tendieren die Immobilienpreise nach unten, weil Käufer sich den Kauf von Immobilien nicht leisten können und Verkäufer keine andere Wahl haben, als die Preise zu senken – und wegen der Abwanderung (siehe dazu unten).

Im September 2025 veröffentlichte der israelische Rechnungshof einen vernichtenden Bericht, aus dem hervorgeht, dass Israels Heimatfront nicht auf einen Ausnahmezustand vorbereitet war. Der internationale Druck und die Boykotte, die Kosten des Krieges und die für den Reservedienst abgezogene Arbeitskraft führten zu einem „perfekten Sturm“, der das soziale System Israels zerstörte. Die Regierung richtete ein interministerielles Forum ein, das in den ersten drei Monaten des Krieges zwar insgesamt 27 Sitzungen abhielt, aber zu keinen Entscheidungen gelangte. Die Regierung versäumte es, Arbeitskräfte für die Organisation und Betreuung der Zivilbevölkerung während des Krieges zu rekrutieren (es wurden nur zwei neue Mitarbeiter eingestellt), Pläne und Strategien zur Unterstützung von Menschen zu entwickeln, die ihre Häuser verlassen mussten oder ihren Arbeitsplatz verloren hatten, und öffentliche Dienste während des Krieges zu unterstützen. Sie koordinierte keine zivilen Maßnahmen während des Krieges und stützte sich stark auf freiwillige zivilgesellschaftliche Gruppen.

Drogen und Polizei

Die Kombination dieser Faktoren hatte direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Israelis. Da das Gesundheitssystem nur sporadisch funktionierte, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, suchten Tausende Israelis Hilfe durch illegale Drogen, und die Drogenabhängigkeit breitete sich in Israel wie eine Seuche aus. Ein Drittel der israelischen Bevölkerung gab in einer Umfrage an, dass sie eine psychologische Behandlung benötigten. Zum ersten Mal seit der Gründung Israels sank die Lebenserwartung im Jahr 2024.

Besondere Erwähnung verdient die Polizei. Noch vor dem Völkermord gründete Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, die „Nationalgarde“, eine Miliz aus bewaffneten rechtsextremen Schlägern, und setzte sie ein, um linke und oppositionelle Kräfte in Israel zu terrorisieren. Unterdessen wurde die normale Polizei Israels ausgehöhlt. Beamte wurden eher aufgrund ihrer Loyalität als aufgrund ihrer Verdienste befördert. Während die Kriminalitätsrate in Israel in die Höhe schoss, war die Polizei damit beschäftigt, Proteste zu unterdrücken. Die Anwältin Ann Suciu und der Wissenschaftler Nevo Spiegel gehören zu denen, die argumentieren, dass die israelische Polizei nicht mehr als Polizeikraft funktioniere und von Grund auf neu aufgebaut werden müsse. Das Jahr 2025 war mit 46 ermordeten Frauen zudem das tödlichste Jahr für Frauen in der Geschichte Israels.

Auswanderung

Die soziale Krise, die ich hier beschrieben habe, ist zwar schwerwiegend, aber nicht die schlimmste in der Geschichte Israels. Es gab auch früher schon Zeiten, in denen sich Kriegsausgaben negativ auf den Lebensstandard auswirkten und Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit und Hyperinflation verursachten. In diesen früheren Fällen betrachtete die israelische Öffentlichkeit die Krise jedoch als vorübergehenden Rückschlag, der überwunden werden konnte. Die Regierungen versprachen, bessere politische Maßnahmen zu ergreifen, und das Leid wurde als nationale Mobilisierung und Opfer für das kollektive (jüdische) Interesse dargestellt. Wenn die Öffentlichkeit von den Versprechungen der Regierung nicht überzeugt war, protestierte sie, wie beispielsweise bei den sozialen Protesten von 2011-2012. Dieses Mal war die Reaktion der Öffentlichkeit jedoch deutlich anders.

Was konnte diesmal Positives für die israelische Öffentlichkeit aus dieser Krise entstehen?

Während des Völkermords in Gaza hat Israel internationale Journalisten daran gehindert, aus Gaza zu berichten, und dort mehr als 250 Journalisten getötet – mehr als in jedem anderen modernen Konflikt einschließlich des Zweiten Weltkriegs. Alle israelischen Medienkanäle verzichteten darauf, Palästinenser zu interviewen, mit Ausnahme des Journalisten Ohad Hemo, der, umgeben von schwer bewaffneten israelischen Soldaten, hungrigen Palästinensern Wasserflaschen gab, wenn sie dafür bereit waren, vor der Kamera „Fuck Hamas“ zu sagen.

Daraus kann man schließen, dass die Israelis wissen, dass die Sanktionen, die bereits Auswirkungen auf Israel haben, der Rückzug internationaler Investitionen, die Zurückhaltung von Touristen, Israel zu besuchen, der Ausschluss Israels aus internationalen Abkommen und Handelsabkommen und die Millionen, die sich weltweit der Boycott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) angeschlossen haben, sich nur noch verschlimmern werden, wenn das ganze Ausmaß der Gräueltaten, die Israel in Gaza begangen hat, öffentlich wird.

Was bringt es, zu demonstrieren? Wenn Netanjahu abgelöst wird, kann kein Politiker die Zeit zurückdrehen und die Toten wieder zum Leben erwecken. Ein Völkermord ist auch Selbstmord – auf kollektiver Ebene.

Daher stimmen Israelis, die die Zeichen der Zeit erkennen, mit den Füßen ab und wandern in großer Zahl aus. Ein Bericht des Zentralamts für Statistik zeigt, dass Familien der Mittelschicht mit höherem Bildungsniveau und Kindern als erste das Land verlassen. Das volle Ausmaß der Auswanderung ist nicht bekannt, da viele, die das Land verlassen, eine Adresse in Israel und eine Registrierung bei den Sozialdiensten behalten, um sich die Möglichkeit einer Rückkehr offen zu halten. Nur diejenigen, die länger als ein Jahr weggegangen und nicht zurückgekehrt sind, werden als Auswanderer gezählt, aber Schätzungen der Gesamtzahl der Israelis, die ohne die Absicht, zurückzukehren, das Land verlassen haben, reichen von 200.000 bis zu einer halben Million.

Die meisten Israelis können zudem nicht einfach ihre Sachen packen und gehen. Belastet durch familiäre und persönliche Verpflichtungen, durch einen Mangel an marktfähigen Fähigkeiten und Verbindungen im Ausland, gibt es eine Kluft zwischen der Zahl der Israelis, die über eine Auswanderung nachdenken (fast 40 Prozent), und denen, die tatsächlich ein Ticket kaufen. Nur eine Minderheit der Israelis besitzt einen zweiten Pass. Diejenigen, die zurückbleiben, sind diejenigen mit weniger Optionen. Von Freunden höre ich, wie sie die Auswirkungen der Auswanderung spüren: längere Wartezeiten für Arzttermine, weil viele Ärzte weggegangen sind, Studienabbruch oder gar keine Immatrikulation, weil die besten Professoren weggegangen sind – und welchen Wert hat ein akademischer Abschluss einer Universität, die einem weit verbreiteten akademischen Boykott ausgesetzt ist?

Gespräche mit denen, die bleiben

Ich versuche, mit Freunden in Israel in Kontakt zu bleiben, aber die Gespräche werden immer trauriger. „Warum bleibst du?“, frage ich, und die Antwort lautet „Ich kann nicht weggehen“, nie „Ich will nicht weggehen“. Ich frage: „Wird sich Israel von dieser Krise erholen?“, und die Antwort lautet: „Israel ist am Ende.“

Nur rechtsgerichtete religiöse Fanatiker klammern sich noch an die Hoffnung, dass Gott die Lage für Israel wenden wird. Ein Familienmitglied, das zu dieser Gruppe gehört, sagte mir, dass Trump Israel nicht untergehen lassen werde. Ich fragte ihn, was passieren würde, wenn die USA ihre Unterstützung für Israel beenden, die Finanzierung des israelischen Militärs reduzieren und ihre Bereitschaft verringern würden, US-Truppen in den Nahen Osten zu entsenden, um Israel zu helfen. Er sagte: „Wenn die USA uns nicht helfen, wird China unser neuer Verbündeter werden.“ Wenn die Israelis darauf setzen, ist es kein Wunder, dass die Mehrheit die Hoffnung verloren hat.

Titelbild: helloRuby / Shutterstock
 

 Mehr zum Thema  (nds.de)
 
„Deutschland macht sich damit gemein mit israelischen Verbrechen“ – Interview mit Shir Hever zum deutsch-israelischen Cyberpakt

Wie Israel während des Gaza-Kriegs die Apartheid gesetzlich verankert hat

Deutsche Journalisten und Israel – Zu lange geschwiegen


Link zum Originaltext bei ' nachdenkseiten.de ' ..hier

  |   


Passend zum Thema:

24.01.2026  13:00 |  Erstveröffentlichung 30.05.2025  | auf Telegram ansehen
Warum gibt es vermehrt Ressentiments gegenüber Juden?
Wenn eine ethnische Minderheit Sonderrechte genießt und diese auch einfordert, trägt das Konflikte in sich. Wenn dies nicht kritisiert werden darf, fördert das unterschwellige Ressentiments. Es wird nicht akzeptiert, dass man sich unterordnen muss. Da entsteht Druck im Kessel, der irgendwann nicht mehr eingehegt werden kann. - Auslöser für die folgende Betrachtung ist diese Meldung auf ntv: https://www.n-tv.de/panorama/Deutsche-stehen-Israel-zunehmend-kritisch-gegenueber-article25758174.html.. [Quelle: anderweltonline.com] JWD  ..weiterlesen
 

18.01.2026  00:00   | #Machtstrukturen  | auf Telegram ansehen
Die Rote Pille in Sachen Weltherrschaft?
Aktuell scheiden sich mal wieder die Geister an der Person Donald Trump. Gerade so, als würde er die Welt regieren, wird von einer rasant zunehmenden Zahl von Kritikern alles Übel auf ihn fokussiert.  Geht man allerdings davon aus, dass auch ein US-amerikanischer Präsident, nur eine Marionette der im Hintergrund agierenden Weltenlenker sein könnte, sollte die Frage gestellt werden: "Wer denn seine Strippenzieher sein könnten" und in wie weit Donald Trump selbst ein Getriebener ist? Ein großes, katastrophales  Ereignis, welches sich im kommenden September zum 25. Mal jährt und welches...  JWD  ..weiterlesen
 

05.10.2025  01:00 | auf Telegram ansehen
Macht Netanjahu die „Drecksarbeit“ für Blackrock? Die Sonderwirtschafts-
zone Gaza
- Eine internationale Investorengruppe plant die Schaffung einer hochmodernen Sonderwirtschaftszone im Gazastreifen. US-Präsident Trump soll dem Plan bereits zugestimmt haben. -
Gaza wird weniger als Gesellschaft beschrieben , sondern vielmehr als notleidendes Vermögen, das es zu verkaufen gilt. Das ist Katastrophenkapitalismus in seiner schärfsten Form. Zerstörung wird als Voraussetzung für spekulative Profite neu interpretiert. – Rafeef Ziadah - Ende August traf sich Präsident Donald Trump im Weißen Haus mit seinem Außenminister..  [Quelle: globalresearch.ca]  JWD   ..weiterlesen
 

27.09.2025  00:00 | auf Telegram ansehen
Wie Bibi einen palästinensischen Staat gründete. Mike Whitney
In den letzten Tagen haben zahlreiche Länder ihre Entscheidung verkündet, einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Gleichzeitig haben die Staats- und Regierungschefs dieser Länder die Anschläge vom 7. Oktober wiederholt verurteilt. Erkennen Sie hier das Problem? Die beiden Positionen sind logisch unvereinbar. - Es ergibt keinen Sinn, die Aktionen einer Gruppe wie der Hamas als „Terrorismus“ zu verurteilen und dann ihren Forderungen nach einem eigenen Staat nachzugeben. Und – ungeachtet dessen, was man in den westlichen ... [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

26.09.2025  00:00  | auf Telegram ansehen
Netanjahu und der Nationalsozialismus
Es ist schockierend in Betracht zu ziehen, dass ein Jude ein Nazi sein könnte. Dennoch gab es einige seltene Ausnahmen, die vom Führer den Titel "Ehrenarier" erhielten. Wladimir Jabotinsky, der Führer der "revisionistischen Zionisten", erhielt ihn nicht, aber er teilte mit den Nazis ihre rassistische Auffassung des Nationalismus. Er setzte sich für die Gründung eines "Jüdischen Reiches" neben dem Dritten Reich ein und erhielt dafür die Hilfe der NSDAP. Einer seiner Jünger verhandelte mit Adolf Eichmann über die Vernichtung....   [Quelle: voltairenet.org]  JWD  ..weiterlesen
 

24.09.2025  15:00  | auf Telegram ansehen
Die außergewöhnliche Kriminalität von Netanjahu, Blair und Trump
muss ein Ende haben.
Es heißt, aller Dinge sind drei – und das gilt auch für Komplizen bei schweren Verbrechen. - Diese drei Agenten des tiefen Staates haben einen Zirkel gegründet, um als Vorkämpfer für eine konzernmäßige Neugestaltung der palästinensischen Halbinsel Gaza zu agieren. - Tony Blair ist bereits ein anerkannter Kriegsverbrecher, da er persönlich für den Massenmord an 300.000 irakischen Bürgern verantwortlich ist, der mit der Begründung begangen wurde, Saddam Hussein sei im Besitz von „Massenvernichtungswaffen“. - Es gab keine derartigen Waffen, ... [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

13.07.2025  02:00 | auf Telegram ansehen
Was wäre, wenn die US-Bombardierung des Iran nicht das wäre,
was man auf den ersten Blick sieht?
- Unbestätigte Berichte aus verschiedenen Quellen zeichnen ein anderes Szenario als jene, die in den Mainstream gelangt sind, ebenso wie nicht-mainstreamige Nachrichten über Präsident Trumps Intervention im Iran und die Bombardierung von Atomforschungsstandorten, wie in diesem Artikel und diesem beschrieben . - Da nichts bestätigt oder bewiesen ist, jedoch bis zu einem gewissen Grad glaubwürdig, wollen wir dieses Thema mit „Was wäre wenn“ angehen … - Was wäre, wenn frühere Einschätzungen zu Präsident Trumps Vorgehen.... [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

04.07.2025  00:00 | auf Telegram ansehen
Beweis, dass Israel den Krieg verloren hat: „Ein beträchtlicher Teil der
Militär-, Geheimdienst-, Energie- u. Forschungseinrichtungen wurde zerstört.
- Dem amerikanischen Volk wird verschwiegen, warum Israel einem Waffenstillstand mit dem Iran zugestimmt hat. Zwar gingen Israels Abfangjäger rapide aus (was das Land anfälliger für iranische Angriffe machte). Doch dieser Punkt ist zweitrangig. Der wahre Grund für einen Waffenstillstand war die systematische Vernichtung Israels und die Notwendigkeit, die Blutung schnell zu stoppen. - Aus diesem Grund warf Israel weniger als zwei Wochen nach der Eröffnungssalve das Handtuch, weil der Iran ein Ziel nach dem anderen zerstörte, ohne dass ein Ende in Sicht war. Also kapitulierte Israel.   [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

21.06.2025  02:00  | auf Telegram ansehen
MAGA (Trump-Unterstützer) lehnen sich gegen die Unterstützung Israels auf,
wie die Times of Israel, Al Jazeera u. die Financial Times berichten
-
Die "Operation Löwe, der sich aufrichtet", die am 13. Juni von den israelischen Verteidigungskräften (IDF) gegen den Iran gestartet wurde, hat viele Ziele im Iran beschädigt oder zerstört. Etwa zwanzig Militärs und hochrangige Wissenschaftler wurden ermordet. Entgegen der offiziellen israelischen und westlichen Darstellung hat der iranische Gegenangriff in Israel jedoch viele Ziele getroffen. Noch mehr als bei früheren Operationen (True Promise 1 und 2) am 13. April und 1. Oktober 2024 zerstörten ..  [Quelle: voltairenet.org]  JWD  ..weiterlesen
 

18.06.2025  00:00  |  auf Telegram ansehen
Israel - Iran: die Konfrontation
Die Israelisch-iranischen Beziehungen, die man Ihnen verborgen hat
- Der Zusammenstoß zwischen Israel und dem Iran entspricht ganz und gar nicht dem Bild, das die Medien vermitteln. Seine Wurzeln reichen in die Zeit vor der Islamischen Republik und haben nichts mit der Herstellung einer Atombombe zu tun. Der jetzige Kriegsbeginn zielt darauf ab, die Verfehlungen des Argentiniers Rafael Grossi, Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde, zu vertuschen. - Da sind wir nun: Die Konfrontation zwischen Israel und Persien hat begonnen...  [Quelle: voltairenet.org]  JWD  ..weiterlesen
 

06.04.2025  02:00 | auf Telegram ansehen
Israels Brutalität im Gazastreifen übertrifft alle jüngsten Formen des Terrorismus
Die Natur der israelischen Verbrechen im Gazastreifen muss angeprangert werden, insbesondere ihr erschreckendes Ausmaß, ihre systematische Ausführung und ihre weitreichenden Folgen, die die von bewaffneten Gruppen wie dem IS übertreffen. Während die vom IS begangenen Verbrechen von der internationalen Gemeinschaft weithin verurteilt wurden, schweigt dieselbe Gemeinschaft nun weitgehend – und macht sich damit mitschuldig –, während Israel einen erklärten Völkermord mit dem Ziel der Vernichtung des palästinensischen Volkes.... [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

13.02.2025  00:00  |  auf Telegram ansehen
Rothschilds Landraub im Gazastreifen
Es war schon enttäuschend genug, dass Präsident Trumps erstes Treffen mit einem ausländischen Staatschef dem israelischen Kriegsverbrecher Bibi Netanjahu galt. Doch es kam noch schlimmer. Während ihrer gemeinsamen Pressekonferenz schockierte er die Welt mit der Ankündigung, die USA wollten Gaza einfach übernehmen und in eine „Riviera“ für Trumps Milliardärsfreunde verwandeln, von denen er einigen viel Geld schuldet. - Es war der Anleihenhändler Wilbur Ross von Rothschild Inc. , der Donald Trumps Insolvenz abwickelte.  Als Gegenleistung für die Rettung Trumps durch... [Quelle: globalresearch.ca JWD  ..weiterlesen
 

Home |<zurück | Feeder zeigen

Tags: nachdenkseiten.de, Abwanderung, Drogen, Gaza, Genozid, Gesundheit, Inflation, Infrastruktur, Israel, Kriegstrauma, Polizei, Repressionen, Zukunftsangst